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Non-5q-SMA

MTA überführt Proben mit einer Pipette.
ID:

0141         Akkreditierte Untersuchung

Diagnostik: Sequenzierung und CNV: ASAH1, BICD2, BSCL2, CHCHD10, DNAJB2, DYNC1H1, EXOSC3, GAA, GARS1, IGHMBP2, PLEKHG5, REEP1, SETX, TFG, TRPV4, UBA1, VAPB, VRK1
Material:

• 2 ml EDTA-Blut
• Mundschleimhautabstrich (minimal 3 Trockenabstrichröhrchen)
• Speichel (spezielles Abnahmesystem, bitte anfordern)
• extrahierte DNA (0,5 – 2 µg; Konzentration 50 ng/µl)

Analysezeit: 8 Wochen
OMIM: 158600, 615290, 618291, 181405
Formulare:

Anforderungsschein Humangenetik

Unter non-5q-SMA werden seltene Formen der spinalen Muskelatrophie zusammengefasst, die nicht durch Veränderungen des SMN1-Gens auf Chromosom 5q verursacht werden. Wie die klassische 5q-SMA beruhen sie auf dem Verlust bzw. der Funktionsstörung motorischer Nervenzellen insbesondere im Rückenmark und führen zu Muskelschwäche und Muskelschwund.

Während die klassische 5q-SMA für etwa 95 % aller SMA-Fälle verantwortlich ist, zeichnet sich die deutlich seltenere non-5q-SMA durch pathogene Varianten in einer Vielzahl anderer Gene aus, was zu sehr unterschiedlichen Krankheitsverläufen und Vererbungsmustern führt. Die Symptome ähneln jedoch oft einer 5q-SMA: Muskelschwäche (die je nach Form unterschiedlich stark fortschreiten kann), reduzierte Reflexe und Muskelatrophie. Die Verteilung kann proximal oder distal betont sein; zusätzlich können je nach Gen Skelettveränderungen, Kontrakturen, Atemprobleme oder neurologische Begleitsymptome auftreten. Die wichtigsten und am häufigsten betroffenen Gene bei genetisch bestätigter non-5q-SMA sind DYNC1H1, BICD2 und TRPV4.

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