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Hyperbilirubinämien

MTA überführt Proben mit einer Pipette.
ID:

0103          Akkreditierte Untersuchung

Diagnostik: Sequenzierung und CNV: ABCB11, ABCB4, ABCC2, ATP8B1, SLCO1B1, SLCO1B3, UGT1A1
Material:

2 ml EDTA-Blut

Analysezeit: 6-8 Wochen
OMIM: 237500
Formulare:

Anforderungsschein Humangenetik

Eine Hyperbilirubinämie liegt bei Erhöhung der Bilirubinkonzentration im Blut über 1,1 mg/dl vor und kann vielfältige Ursachen haben. Abzugrenzen sind die familiären Hyperbilirubinämien gegenüber anderen Erkrankungen mit Ikterus (prä-, intra- und posthepatisch).

Bei den genetisch bedingten Stoffwechselstörungen, die eine Hyperbilirubinämie verursachen, lassen sich die unkonjugierten  Hyperbilirubinämien (z.B. Gilbert Syndrom, Crigler-Najjar-Syndrom) von den konjugierten Hyperbilirubinämien unterscheiden (z.B. Dubin-Johnson-Syndrom, Rotor-Syndrom). Exzessive Hyperbilirubinämien bei gleichzeitig normalwertiger γ-GT können auch durch die progressiven familiären intrahepatischen Cholestasen (PFIC – Subtypen 1-3) verursacht werden.

Weitere Analysen: